VIOFO A229 Pro 2CH
4K vorn, 2K hinten
Zwei Sensoren der STARVIS-2-Generation, HDR vorn und hinten und eine weitwinklige Heckkamera mit 160 Grad. Wer später auch den Innenraum filmen möchte, bekommt das System auch in einer 3-Kanal-Version.
Eine Frontkamera zeigt, was vor dir passiert. Die meisten Blechschäden entstehen aber, wenn jemand von hinten auffährt. Eine Dashcam mit Rückkamera schließt diese Lücke und dokumentiert auch Drängler und Parkrempler am Heck.
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Bei einem Auffahrunfall sieht eine reine Frontkamera nur dich und den Abstand zu deinem Vordermann. Ob der Hintermann zu dicht aufgefahren ist, zu spät gebremst hat oder abgelenkt war, bleibt offen. Zwar spricht bei Auffahrunfällen oft der erste Anschein gegen den Auffahrenden, doch gerade bei Kettenauffahrunfällen, Spurwechseln kurz vor dem Stau oder angeblich plötzlichem Bremsen wird es schnell strittig. Eine Heckkamera liefert dann das fehlende Puzzlestück.
Auch abseits von Unfällen ist sie nützlich: Sie zeigt Drängler auf der Autobahn, Rempler beim Ausparken anderer Autos und, im Parkmodus, wer dein Heck beim Einparken touchiert hat.
| System | Was es aufnimmt | Einbau | Gut für |
|---|---|---|---|
| 1 Kanal | Fahrbahn vor dem Auto | schnell, ein Kabel | Pendler, Gelegenheitsfahrer |
| 2 Kanäle | vorn und hinten, alternativ vorn und innen | zweites Kabel bis zur Heckscheibe | Stadtverkehr, Vielfahrer, Laternenparker |
| 3 Kanäle | vorn, innen und hinten | aufwendiger, mehr Kabel | Taxi, Fahrdienste, Fahrschulen |
Mehr Kameras brauchen mehr Speicherplatz. Bei 4K vorn und 2K hinten füllt sich eine Karte etwa doppelt so schnell wie mit einer Frontkamera allein. Plane die Kartengröße entsprechend, Richtwerte stehen auf der Seite Speicherkarte für die Dashcam.
Viele Heckkameras zeichnen in Full HD auf. Das reicht, um den Ablauf eines Auffahrunfalls zu zeigen. Kennzeichen erkennst du damit vor allem bei geringem Abstand. Hochwertige Systeme nutzen hinten inzwischen 2K und einen STARVIS-2-Sensor, was sich besonders nachts bemerkbar macht, wenn die Scheinwerfer des Hintermanns blenden.
Ab Werk getönte Scheiben oder Folien schlucken viel Licht. Die Heckkamera sieht dann deutlich weniger als die Frontkamera. Achte in diesem Fall auf einen lichtempfindlichen Sensor und gutes HDR. Bei sehr dunklen Scheiben kann eine Außenkamera die bessere Wahl sein.
Ein Bildwinkel von 130 bis 160 Grad ist hinten üblich. Ein weiter Winkel zeigt auch die Nachbarspuren, was bei Spurwechseln hilft. Die Kamera gehört oben in die Mitte der Heckscheibe, möglichst in den Wischbereich des Heckwischers. Bei Fahrzeugen ohne Heckscheibe, etwa Kastenwagen, gibt es wasserdichte Außenkameras für die Montage am Dach oder über dem Kennzeichen.
Das Kabel zur Heckkamera muss vom Innenspiegel bis zur Heckscheibe reichen und bei Kombis den Weg durch die Heckklappe schaffen. Bei großen SUVs oder Transportern können die mitgelieferten Kabel knapp werden. Viele Hersteller bieten längere Kabel als Zubehör an.
3-Kanal-Systeme haben eine dritte Kamera, die in den Fahrgastraum blickt. Meist sitzt sie direkt im Gehäuse der Frontkamera oder als kleines Modul daneben. Infrarot-LEDs machen den Innenraum auch nachts sichtbar, ohne zu blenden. Für Taxi- und Fahrdienstfahrer ist das ein Schutz bei Streit mit Fahrgästen, Fahrschulen dokumentieren damit Prüfungsfahrten und Übungsstunden.
Datenschutz im Innenraum
Wer Fahrgäste filmt, muss sie darüber informieren, zum Beispiel mit einem gut sichtbaren Aufkleber. Gespräche solltest du nicht ohne Zustimmung aufzeichnen, das Mikrofon bleibt im Zweifel aus. Im gewerblichen Einsatz gelten zusätzliche Regeln, etwa beim Schutz von Beschäftigten. Mehr dazu auf der Seite Ist eine Dashcam erlaubt?.
Im Dashcam-Vergleich findest du die Datenblätter im Detail. Hier die wichtigsten Modelle mit Heckkamera auf einen Blick.
4K vorn, 2K hinten
Zwei Sensoren der STARVIS-2-Generation, HDR vorn und hinten und eine weitwinklige Heckkamera mit 160 Grad. Wer später auch den Innenraum filmen möchte, bekommt das System auch in einer 3-Kanal-Version.
4K vorn, Full HD hinten, Cloud
Schlanke Kameras ohne Display, ein Superkondensator und Cloud-Funktionen über ein optionales LTE-Modul oder einen Hotspot. Interessant für alle, die das Auto auch aus der Ferne im Blick behalten wollen.
4K vorn, Full HD hinten
Die Frontkamera mit 4K und großem Display lässt sich mit der Heckkamera RC12 zu einem 2-Kanal-System erweitern. Beide Kameras nehmen mit HDR auf. Für den Parkmodus brauchst du das Festeinbau-Kabel des Herstellers.
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4K vorn, Full HD innen und hinten
Das 3-Kanal-System für alle, die lückenlos dokumentieren müssen. Die Innenraumkamera hat Infrarot-Nachtsicht, ein Superkondensator macht die Kamera hitzefest.
Auch die Nextbase 622GW lässt sich mit einem aufsteckbaren Modul für die Heckscheibe oder den Innenraum erweitern. Bei Garmin koppelst du stattdessen mehrere Kameras per Auto-Sync, zum Beispiel eine Mini 3 an der Heckscheibe.
Spiegel-Dashcams werden über den Innenspiegel geklemmt oder ersetzen ihn und zeigen das Bild der Heckkamera auf einem breiten Display. Sie sind beliebt, weil sie günstig sind und zusätzlich als Rückfahrkamera dienen. Die Bildqualität erreicht aber selten die guter Dashcams, die Linse der Frontkamera sitzt oft nicht optimal, und ein Display im Spiegel kann nachts blenden. Achte darauf, dass du das Display abschalten oder abdunkeln kannst.
Spiegel-Dashcams bei Amazon ansehen (Affiliate-Link)Das Kabel der Heckkamera verläuft unter dem Dachhimmel nach hinten. Bei Limousinen ist das schnell erledigt, bei Kombis und Fließheck-Modellen muss es durch den Gummischlauch zwischen Karosserie und Heckklappe. Mit einem Draht als Einführhilfe und etwas Geduld klappt das auch ohne Werkstatt. Die einzelnen Schritte stehen im Ratgeber Dashcam einbauen.
Für viele Fahrer ja. Auffahrunfälle gehören zu den häufigsten Unfällen, und gerade dann zeigt eine reine Frontkamera wenig. Wer viel in der Stadt oder im Stau unterwegs ist, profitiert besonders.
Full HD zeigt den Ablauf eines Unfalls. Für Kennzeichen auf größere Entfernung und bei Nacht ist eine 2K-Heckkamera mit lichtstarkem Sensor deutlich besser.
Ja, das Bild wird aber dunkler. Ein empfindlicher Sensor und HDR helfen. Bei sehr dunklen Scheiben ist eine Außenkamera eine Alternative.
Nur, wenn die Frontkamera dafür vorgesehen ist, also einen Anschluss oder Steckplatz für eine zweite Kamera hat. Das steht im Datenblatt meist als 2-Kanal-fähig.
Nur, wenn du sie darüber informierst und die Aufnahmen auf das Nötige beschränkst. Ton solltest du nicht ohne Zustimmung aufzeichnen. Im gewerblichen Einsatz gelten zusätzliche Regeln.